Forschungspreis Vollkeramik (Medizin)


Forschungspreis Vollkeramik prämiert Fortschritte in der Zahnrestauration mit Dentalkeramiken

Zum 9. Mal seit ihrem Bestehen und ermuntert durch die Kompetenz der bisherigen, belohnungswürdigen Arbeiten schreibt die Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde e.V. erneut den Forschungspreis für bisher noch nicht eingereichte wissenschaftliche Arbeiten auf den Gebiet der vollkeramischen Zahnversorgungen aus. 

Achtung: Für den Forschungspreis 2010 wurden 3 Autoren ausgewählt, deren Arbeiten laut Jury gleichwertig sind - und deshalb eine Anerkennung erhalten:

  • Dr. Frank Ph. Nothdurft, Universität Homburg/Saar: Klinische Prüfung eines präfabrizierten vollkeramischen Implantataufbaus aus Zirkoniumdioxid im Seitenzahnbereich.
  • Dr. Dr. Andreas Rathke, Universität Ulm: In-vitro Untersuchung zur Effektivität des Dentinverbundes von Keramikinlays unter Berücksichtigung unterschiedlicher Befestigungskonzepte.
  • Dipl.-Ing. Falk Becker, Universität Heidelberg: Überpress- und Schichttechnik: Chippingverhalten vollkeramischer Frontzahnkronen.

Zielsetzung des Forschungspreises

Mit der Stiftung des Preises sollen Forschungsarbeiten und Publikationen in folgenden Themengruppen gefördert werden:

  • Defektorientierte Behandlung für den Einsatz vollkeramischer Werkstoffe
  • Darstellung von Risikofaktoren mit Keramikwerkstoffen und Befestigungssystemen
  • Erfahrungen mit adhäsiven Verfahren
  • Bearbeitungstechniken verschiedener Keramiken
  • Untersuchungen über das Langzeitverhalten
  • Evaluation für eine praxisgerechte Umsetzung

 

Einreichung bis zum 28. Februar 2010. Der Forschungspreis wird verliehen im Rahmen des Keramik-Symposiums.

 

Ausschreibung: hier bitte klicken



Statuten 

Ermuntert durch die Kompetenz der bisherigen, belohnungswürdigen Arbeiten schreibt die Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde e.V. erneut den Forschungspreis für bisher noch nicht eingereichte wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet vollkeramischen Zahnversorgungen aus. 

Der Preis ist mit insgesamt 5000,-- Euro dotiert.

Die besten drei Arbeiten werden auf Wunsch ins Englische für eine internationale Veröffentlichung von der AG Keramik übersetzt. Der wissenschaftliche Beirat der AG-Keramik koordiniert den Preis in fachlicher Hinsicht. 

 

Für die  Zuerkennung gilt folgendes Statut: 

  1. Der Forschungspreis Vollkeramik wird für eine bisher noch nicht bzw. nach dem 28. Feb. 2010 eingereichte wissenschaftliche Arbeit aus  dem Gebiet der Versorgung mit vollkeramischen Restaurationen vergeben. Im Rahmen des Themas werden klinische Untersuchungen angenommen, die auch die zahntechnische Ausführung umfassen können. Materialtechnische Untersuchungen liegen ebenfalls im Fokus der Ausschreibung. Neu zugelassen sind auch klinische Arbeiten, die sich mit der computergestützten Fertigung (CAD/CAM) und Eingliederung von Brückengerüsten, Kronen, Einlagefüllung und Implantat - Suprastrukturen befassen.
  2. Die Bewertung der Arbeiten erfolgt durch den unabhängigen wissenschaftlichen Beirat der Arbeitsgemeinschaft.
  3. Für den neuen Forschungspreis Vollkeramik 2008 können sich Zahnärzte sowie Wissenschaftler und Arbeitsgruppen bewerben, die in der medizinischen oder zahnmedizinischen Forschung tätig sind. Auch das ausführende Dentallabor kann als Mitglied einer Arbeitsgruppe teilnehmen.
  4. Die Initiatoren des Preises begrüßen insbesondere die Bewerbung von Nachwuchswissenschaftlern.
  5. Die Arbeiten sind anonym – mit einem Kennwort versehen – bis zum 28. Feb. 2010 einzureichen. Sie dürfen auf keine Weise den Autor/das Autorenteam erkennen lassen.
  6. Der Arbeit soll ein verschlossener Umschlag beigefügt werden, der mit dem Kennwort beschriftet ist. Darin sollen der Name und die Adresse des Autors/der Arbeitsgruppe angegeben werden. Der Umschlag soll ferner eine schriftliche Erklärung enthalten, dass der Bewerber/die Bewerberin die Bedingungen für die Vergabe des Forschungspreises Vollkeramik 2008 anerkennt.
  7. Die Arbeit ist in vier Exemplaren in deutscher Sprache in publikationsreifer Form einzureichen. Der Umfang sollte 20 Seiten (DIN A4-format) einschließlich Abbildungen und Literatur nicht überschreiten.
  8. Die Arbeit darf nicht gleichzeitig für ein Ausschreibungsverfahren eines anderen wissenschaftlichen Preises eingereicht werden. Es werden auch Arbeiten, die auf Dissertationsarbeiten basieren, anerkannt, wobei zur Veröffentlichung vorgesehene Arbeiten nur angenommen werden können, wenn sie nach dem 28. Feb. 2010 an Dritte zur nochmaligen Publikation eingereicht werden und wenn sie in der oben angegebenen, komprimierten Form (nicht mehr als 20 Seitenumfang) eingereicht werden.
  9. Sofern die mit dem Forschungspreis Vollkeramik ausgezeichneten Arbeiten zum Zeitpunkt der Preisverleihung noch nicht veröffentlicht sind, wird deren Publikation in einer zahnmedizinischen Fachzeitschrift von der AG Keramik unterstützt. Die Nichtgewinner werden schriftlich benachrichtigt.
  10. Wird von einem Bewerber bei der Einreichung einer Arbeit gegen eine oder mehrere dieser Richtlinien verstoßen, so scheidet er aus der Bewertung aus.
  11. Die Teilung des Preises bei gleichwertigen Arbeiten sowie die Nicht-Vergabe – wenn keine der Arbeiten preiswürdig erscheint – sind möglich.
  12. Die Entscheidung des Prüfgremiums ist endgültig und erfolgt unter Ausschluss des  Rechtsweges.